Definition

Ein digitaler Zwilling verwaltet eine virtuelle Echtzeitkopie eines physischen Roboters und seiner Umgebung, synchronisiert durch Sensordaten und Zustandsschätzung. Über die einfache Simulation hinaus werden digitale Zwillinge kontinuierlich aktualisiert, um den tatsächlichen Systemzustand widerzuspiegeln. In der Fertigung ermöglichen digitale Zwillinge vorausschauende Wartung, Produktionsplanung und Qualitätsüberwachung. Für das Roboterlernen stellen sie eine High-Fidelity-Trainingsumgebung bereit, die auf die jeweilige Roboterinstanz abgestimmt ist. NVIDIA Isaac Sim, Unity Robotics und MuJoCo sind häufig verwendete Engines für die Erstellung digitaler Zwillinge. Die größte Herausforderung besteht darin, eine genaue Korrespondenz aufrechtzuerhalten, während sich das physische System im Laufe der Zeit ändert.

Warum es für Roboterteams wichtig ist

Das Verständnis des digitalen Zwillings ist für Teams, die reale Robotersysteme entwickeln, von entscheidender Bedeutung. Unabhängig davon, ob Sie Demonstrationsdaten sammeln, Richtlinien in der Simulation schulen oder in der Produktion einsetzen, wirkt sich dieses Konzept direkt auf Ihren Arbeitsablauf und Ihr Systemdesign aus.