Roboter-Steuerungsmodus: Position, Geschwindigkeit, Drehmoment und Impedanz
Eine klare Erklärung der Roboterarmsteuerungsmodi <unk> was sie sind, wie sie funktionieren und wann sie für Manipulation und Teleoperation verwendet werden.
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Die Wahl des richtigen Steuerungsmodus ist genauso wichtig wie die Wahl des richtigen Algorithmus.
Warum Kontrollmodi wichtig sind
Ein Roboterarm wird letztendlich durch die Angabe von Strömen oder Spannungen an Motoren gesteuert. Aber man interagiert fast nie auf dieser Ebene. Stattdessen bieten Robotercontroller control modes
Der gewählte Steuerungsmodus bestimmt:
- Wie der Roboter auf Kontakt reagiert. Ein steifes, positioniert gesteuertes Arm, das einen harten Halt trifft, wird große Kräfte ausüben.
- Was beherrscht Ihre Politik-Ausgänge. Positionsmodus → gemeinsame Winkelziele.
- Sicherheitsprofil. Die Positionssteuerung ist in offenem Raum sicher, aber gefährlich in der Nähe des Kontakts.
Positionskontroll
Die Positionskontroll ist der Standardmodus für die meisten Industrie- und Kooperationsarme.
Befehl: Zielgewinkel
** Steuerung:** Eine PID (Proportional-Integral-Derivative) Schleife berechnet die Motormomente, die erforderlich sind, um die tatsächlichen Gelenkswinkeln in Richtung
Karakteristiken: Sehr steif
Beste für: Strukturelle Pick-and-Place-Aufgaben, bei denen es keinen unerwarteten Kontakt gibt; schnelle, sich wiederholende industrielle Bewegungen; erste Datenerhebung.
Warnung: Verwenden Sie keine Positionssteuerung, wenn der Roboter mit einem Objekt oder einer Person kollidieren könnte.
Geschwindigkeitssteuerung
Die Geschwindigkeitssteuerung akzeptiert eine gewünschte gemeinsame (oder kartesische) Geschwindigkeit und treibt den Roboter dazu an, diese Geschwindigkeit zu erhalten.
Befehl: Gelenkgeschwindigkeit
Controller: Integriert Geschwindigkeit mit einem Positionziel mit Geschwindigkeitsbegrenzung; Positionschleife läuft unterhalb.
Beste für: Glatte Teleoperation
** Vorsicht:** Wenn der Geschwindigkeitsbefehl abgesagt wird (z.B. Netzwerk-Timeout), setzt der Roboter bei der letzten befahlten Geschwindigkeit fort und kann überschreiten.
Drehmoment / Kraftkontrolle
Die Drehmomentsteuerung funktioniert auf der niedrigsten Ebene: Sie beherrschen direkt das gewünschte Drehmoment an jedem Gelenk.
Kommando: Wünschtes Gelenkmoment
** Steuerung:** Der Motorfahrer setzt den befahlten Strom (proportional zum Drehmoment) ein. Der Roboter bewegt sich frei als Reaktion auf äußere Kräfte
Forderungen: Genaues Dynamikmodell (Inertia-Matrix M, Coriolis/Zentrifugal-Term C, Gravitationsvektor g):
Beste für: physische Mensch-Roboter-Interaktion (HRI), bei der Sicherheit von größter Bedeutung ist; Aufgaben, bei denen sehr geringe Kontaktkraft erforderlich ist; Forschung zu konformem Handeln.
Warnung: Drehmomentkontrolle ohne Schwerkraftkompensation führt dazu, dass der Arm unter die Schwerkraft fällt.
Impedantensteuerung
Impedanzgesteuerung ist der praktisch nützlichste Modus für kontaktreiche Manipulation. Es implementiert einen virtuellen Spring-Dämpfer im kartesischen Raum: Der Roboter verhält sich, als wäre er durch eine Steifheitsquelle K und einen Dämpfer des Koeffizienten B mit der beherrschenden Position verbunden.
Kontrolleurecht:
Der Roboter übt die Kraft proportional zur Verlagerung von der gewünschten Position aus.
Stiffness-Ausrichtung:
- Höhere Steifheit (K = 2000 N/m): Der Roboter verhält sich fast wie die Positionssteuerung
Widerstand gegen Verschiebung. - Niedrige Steifheit (K = 100 N/m): Der Roboter erhält Kontaktkräfte
sichere für die Interaktion mit verformbaren Objekten oder Menschen. - Anisotropische Steifheit: Setzen Sie eine hohe Steifheit entlang der Aufgabenrichtung und eine niedrige Steifheit perpendikular.
Beste für: Einfügen von Schrauben, Türöffnung, Oberflächenverfolgung, Montagearbeiten, jede Aufgabe mit anhaltendem Kontakt.
Vergleich des Steuerungsmodus
| Mode | Stiffness | Compliant at Contact? | Command Type | Hardware Support | Best Use Case |
|---|---|---|---|---|---|
| Position | Very high | No | Joint angles / Cartesian pose | Universal | Pick-place, fast repetitive tasks |
| Velocity | High | No (stops when velocity=0) | Joint/Cartesian velocity | Most cobots | Teleoperation (joystick/servo) |
| Torque | Near zero | Yes (fully back-drivable) | Joint torques | Torque-controlled arms only | HRI safety, inner loop for impedance |
| Impedance | Tunable | Yes (spring-like) | Desired pose + K/B gains | Most cobots (Cartesian impedance) | Contact-rich assembly, peg insertion |
In der Praxis werden die meisten Manipulationsrichtlinien für die Bewegungsphase im freien Raum im Positionssteuerungsmodus ausgeführt und für die Kontaktphase auf Impedanzkontrolle umgestellt.
Um mit Steuerungsmodi auf echter Hardware zu experimentieren, siehe die OpenArm Tutorial-Serie, die praktische Übungen für alle vier Modi enthält.







